Reflexintegration für Kinder

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Was ist eine KinFlex-Reflextherapie
Die KinFlex® Reflextherapie löst Blockaden und Stress, welche in Verbindung mit frühkindlichen Reflexen oder auf der Wahrnehmungsebene (visuell, auditiv, kinästhetisch) bestehen. Durch kinesiologische Korrekturen werden diese Blockaden gelöst und somit das gesamte Körpersystem entstresst. Termine finden in der Regel alle 1-4 Wochen statt, pro Sitzung entstressen wir Schritt für Schritt so viele der 18 frühkindlichen Reflexe, wie es für Sie innerhalb einer Sitzung möglich ist.     Reflexintegration Dortmund Witten Herdecke RIT-Reflexintegration RIT Reflexintegration   Reflexintegration nach Sieber  Paasch Silke Krämer KinFlex F&W Reflexintegration Nicola Hanstein Herz Leichtigkeit 
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Was ist Reflexintegration
Die frühkindliche Entwicklung ist maßgeblich für die motorische, neuronale, sensorische und sozio-emotionale Reifung des menschlichen Gehirns zuständig. Die Reflexintegration ist ein effizientes Bewegungs- und Unterstützungsprogramm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, bei welchem frühkindliche Reflexe ganz individuell betrachtet und über Bewegungen integriert und entstresst werden. Dadurch werden Motorik, Gleichgewicht, Haltung, Konzentrations-fähigkeit und Impulskontrolle gefördert, welche Grundpfeiler der neuronalen Schulreife sind. 
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Aufgrund meiner Ausbildungsvielfalt im Bereich der Reflexintegration betrachte ich 22 motorische Reflexe sowie 8 emotionale Reflexe ganzheitlich auf verschiedenen Ebenen. Ganz individuell wird das Training optimal angepasst und so kurz wie möglich, mit so viel Unterstützung wie nötig, durchlaufen. Dabei greife ich auf verschiedene Interventions-möglichkeiten aus meinem Ausbildungsportfolio zu.  
Konzentrationsprobleme Schulprobleme Restreflexe KinFlex RIT Reflexintegration Mobbing ADHS ADS ADHS ADS
Malaika Mihambo, zweifache Weltmeisterin und Olympiasiegerin, hat ein Reflexintegrationstraining durchlaufen und beschreibt dieses in ihrem Buch "Spring Dich frei" wie folgt: ".... Die wenigsten wissen, welche Bedeutung frühkindliche Reflexe für sie haben, aber leiden heute trotzdem darunter. Von Kinderärzten und Neurologen wird das aber immer mehr wahrgenommen." (Quelle: Mihambo, Malaika: Spring Dich frei - Mein Weg zu Achtsamkeit und innerer Stärke, 1. Auflage, Igling, EMF-Verlag, 2023, S. 121)       
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Reflexintegration bietet Hilfe bei:
  • Schul- und Lernproblemen
  • Lese- und Rechtschreibproblemen
  • Unruhe und Unkonzentriertheit  
  • Fehlende Impulskontrolle
  • Auffälligkeiten bei Grob- und Feinmotorik
  • motorische Koordinationsprobleme
  • Orientierungsschwierigkeiten
  • Ungeschicklichkeit
  • Gleichgewichtsstörungen
  • der Sprachentwicklung
  • Dyskalkulie
  • Hyperaktivität
  • emotionaler Unausgeglichenheit
Hier für Sie ein kurzes Informationsvideo:

Buchtipp



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Hier finden Sie eine interessante Potcastfolge von Dr. Stefan Polten:
Potcast: Gesundheit to go, Folge 128
In der 128. Episode geht es um das 
Thema „KinFlex®“

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Was ist ein frühkindlicher Reflex?
Ein Reflex ist eine nicht steuerbare Muskelbewegung, die durch bestimmte (innere und äußere) Reize ausgelöst wird. Diese Reflexbewegungen sind im Stammhirn hinterlegt und können nicht willentlich gesteuert werden. Frühkindliche Reflexe sollen das Überleben des Säuglings im ersten Lebensjahr sichern und dafür sorgen, dass das Kind lernt mit der Schwerkraft umzugehen und mit ca. einem Jahr laufen gelernt hat. Frühkindliche Reflexe sind während der Schwanger-schaft, der Geburt und im ersten  Lebensjahr besonders wichtig.  
Platz Laura Summann Christina Abraham Ira Kaufhold Blimberg KinFelx Christian Peters INPP Susan Reinhold Reflexintegration Schulangst Konzentration Konzentrationsprobleme Schulreife  Reflexintegration 
Mit Befruchtung der Eizelle startet ein genetisch festgelegter Zellteilungscode, nach welchem sich der Embryo entwickelt. Bereits zwischen der 5.-7. Schwangerschaftswoche nach Befruchtung der Eizelle startet parallel dazu ein genetisch festgelegter Bewegungscode. In diesem frühen Stadium der Schwangerschaft können bereits erste Reflexbewegungen beobachtet werden. Diese sollen das Überleben des Babys vor und nach der Geburt sichern, den Muskeltonus trainieren sowie die einzelnen Gehirnbereiche miteinander vernetzten. Die Vernetzung der Gehirnareale und somit die Reifung des Gehirns geschieht während der gesamten Kindheit, jedoch ist das erste Lebensjahr für diesen Reifeprozess von besonderer Bedeutung. In diesem Zeitraum wächst das Gehirn fast um das Dreifache. Die Gehirnentwicklung eng mit der motorischen Entwicklung verbunden.
Platz Reflexintegration Reflexintegration Kinder und Jugendcoaching Kinder- und Jugendcoaching Reflexintegration
Damit diese beiden Entwicklungen (motorisch und neuronal) einwandfrei stattfinden können, müssen Reflexe ihre Bewegungsmuster ausgiebig ausführen und das Kind bewegen dürfen. Es gibt sogenannte sensible Phasen (Schwan-gerschaft, Geburt, Bewegungsmöglichkeiten im 1. Lebensjahr), in denen dieser Prozess unbeabsichtigt verzögert werden kann. Dadurch können die Reflexe nicht gehemmt werden und latente, nicht steuerbare Muskelbewegungen im Körper bleiben erhalten. Dieses kann enormen Einfluss auf Lernen und Verhalten nehmen. Spätestens mit der Einschulung fallen diese Schwierigkeiten oftmals auf. 
  
Das Gute ist, frühkindliche Reflexe können nachträglich integrieren und die neuromotorische Reife gefördert werden. Füllen Sie gerne den unten als Datei hinterlegten Fragebogen aus. Sollten Sie mehr als 10 Fragen mit "ja" beantworten können, könnten frühkindliche Reflexe noch aktiv sein. 
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Ein Beispiel: Der Moro-Reflex
Vermutlich erinnern sich viele Eltern an den Moro-Reflex, auch wenn der Begriff Ihnen nicht sofort bekannt vorkommt. Erschreckt sich das Baby zum Beispiel aufgrund von Geräuschen, plötzlicher Lageveränderung, Berührungen oder Ähnlichen, öffnen und strecken sich die Arme und Beine weit vom Körper weg. Anschließend werden Arme und Beine an den Körper gebeugt und das Baby schreit. Zwischen dem 2. bis 4. Monat sollte der Moro-Reflex integrieren und ca. ab dem 4. Lebensmonat nicht mehr auslösbar sein. 
Der Moro-Reflex ist eine Angst- und Schreckreaktion, die unter anderem das Überleben des Säuglings sichern soll. Erschrickt der Säugling, werden Stresshormone (Adrenalin / Cortisol) freigesetzt und das Baby schreit, damit Hilfe herbei kommt. Eine für den Säugling wichtige Überlebensfunktion, welche bei Kindern jedoch zu nachteiligen Verhalten führen kann:  

          Im sensorischen Bereich:
  • Lichtüberempfindlichkeit (dadurch kann weißes Papier zum Beispiel blenden beim Lesen), 
  • Geräuschempfindlichkeit
  • Gleichgewicht: Hypersensibel auf vestibuläre Stimulation (Reisekrankheit ect.)
  • Taktil: Hypersensibel auf Berührungen und Tiefensensibilität (Propriozeption)
  • Olfaktorisch: Geruchsempfindlich
          Weitere Hinweise:
  • ständige innere und äußere Anspannung 
  • fester Muskeltonus 
  • Angstgefühle und Phobien 
  • Kampf- / Fluchtreaktion bei neuen Herausforderungen (Sympathikus wird aktiviert, „Überlebensmodus“)
  • Veränderungen verunsichern; Routine, Struktur und Planbarkeit sind wichtig 
  • Stimmungs- und Leistungsschwankungen 
  • Überreizung und Hyperaktivität
  • verminderte Lernfähigkeit
  • Entscheidungsfähigkeit eingeschränkt
  • langsames Abschreiben von der Tafel
  • schnelles Ermüden beim Lesen
  • Koordination beim Ballspielen ist schwierig
  • Konzentrationsunfähigkeit
  • niedriges Selbstwertgefühl
  • häufige Infektionen, Immunabwehr sinkt 
  • Asthma, Allergien
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Ein weiteres Beispiel: Der Symmetrische-Tonische-Nackenreflex (STNR)
Der Symmetrische-Tonische-Nackenreflex entwickelt sich in der 18. Schwangerschaftswoche und hat seine Hochphase ab dem 6. Lebensmonat. Er verhilft den Babys in den Vierfüßlerstand, trainiert die Augenmuskeln, unterstützt zur Überwindung der Schwerkraft und regt die Zusammenarbeit beider Hirnhälften an.Im 10. Lebensmonat integriert er, indem das Kind im Vierfüßlerstand kniet und vor und zurück wippt. Nach der Integration ist ein symmetrisches, fließendes Überkreuzkrabbeln möglich.
Ausgelöst wird er über die Beugung oder Streckung des Kopfes. Wird der Kopf nach vorne gebeugt, werden die Arme an den Körper heran gebeugt und die Beine gestreckt.Wird der Kopf nach hinten gestreckt, werden die Arme auch gestreckt und die Beine an den Körper heran gebeugt (siehe das kleine Foto neben diesem Text). Bei Kindern, die nicht (ausreichend) gekrabbelt sind, ist dieser Reflex meistens noch aktiv. 

           Hinweise für eine (Rest-) Aktivität des Reflexes:
  • Charakteristische Schreibhaltung: Wenn der Kopf sich nach vorne neigt, schlingen sich die Beine um das Stuhlbein, um den latenten Bewegungsimpuls entgegen zu wirken 
  • das Kind lässt die Krabbelphase aus 
  • das Kind rutscht auf seinem Gesäß oder sitzt einfach nur, bis es aufsteht und läuft
  • W-Sitzhaltung auf dem Boden
  • Konzentrationsprobleme
  • schlechte Körperhaltung, liegt beim Schreiben fast auf dem Tisch oder der Kopf wird von der Hand gestützt
  • Schwierigkeiten mit dem Nah- und Fernsehen (Abschreiben von der Tafel) 
  • Rechenschwierigkeiten beim addieren und subtrahieren von Zahlenkolonnen, aufgrund Einschränkungen der vertikalen Augenfolgebewegungen
  • Schwierigkeiten beim Fokussieren (Ball fangen)
  • Leseschwierigkeiten (binokulares Sehen, Akkommodation)
  • Schwierigkeiten beim Brustschwimmen (Beine sacken nach unten weg)
  • Schwierigkeiten beim Übergang Druckschrift zur Schreibschrift 
  • Rechtschreibschwierigkeiten
  • Kinder schreiben ungern (es ist anstrengend, den Bewegungsimpulsen des Armes entgegen zu wirken, besonders beim Abschreiben von der Tafel)
  • Kinder schneiden mündlich besser ab als schriftlich 
  • schwache Oberarmmuskulatur
  • Haltungsschäden in Höhe der BWS / LWS
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Der Asymmetrische-Tonische-Nackenreflex (ATNR)
Der Asymmetrische-Tonische-Nackenreflex entwickelt sich ab der 16. Schwangerschaftswoche. Er bewirkt bei einer Kopfdrehung, dass sich die Extremitäten auf der Seite der Blickrichtung strecken. Die Extremitäten auf der anderen dem Gesicht abgewandten Seite beigen sich. Bis zum 6. Lebensmonat ist er auslösbar. 

           Einige Hinweise für eine (Rest-) Aktivität des Reflexes:
  • wechselnde Lateralität der Hände, Augen, Ohren
  • auditive oder visuelle Wahrnehmungsprobleme
  • homolaterale Körperbewegungen
  • Schwierigkeiten beim Wechsel von fokussierten zu peripherem Sehen und Hören
  • Gedächtnis- und Merkfähigkeitsstörungen
  • eingeschränkte Raumorientierung
  • vertikale Körpermittellinie kann nicht gekreuzt werden
  • lernt nur mühsam Fahrrad fahren
  • Schwierigkeiten, Linien beim Schreiben einzuhalten
  • Stiftführung ist verkrampft und starkes Aufdrücken
  • Schwierigkeiten in der Rechtschreibung, Grammatik, Rechnen
  • beim Lesen wird der Kopf in Leserichtung bewegt
  • Wörter werden ausgelassen beim Lesen
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Wichtiger Hinweis!

Bitte beachten Sie: Die Reflexintegration kann in Krankheitsfällen keine notwendige primäre ärztliche Behandlung ersetzen, aber in Absprache mit Ihrem Arzt eine ideale Ergänzung darstellen. Die angebotene Leistungen sind keine Behandlungen im medizinischen Sinn, sondern dienen ausschließlich der Gesundheitsförderung und Prävention. Die Inanspruchnahme der angebotenen Leistungen ersetzt keinesfalls den Besuch / die Behandlung durch einen Arzt, Heilpraktiker oder medizinischen Therapeuten. Es werden keine Diagnosen gestellt, keine Heilversprechen gegeben, keine Medikamente verabreicht oder empfohlen. Für einen gesunden Menschen stellt die Reflexintegration sowie das Coaching kein Risiko dar. Bei vorliegenden Diagnosen ist eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt erforderlich.

Bitte Informieren Sie mich über die gesundheitliche Situation, ärztliche, heilpraktische, psychologische, psychiatrische Behandlungen, Diagnosen sowie eine aktuelle Medikamenteneinnahme.
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Allgemeines
Die Termine finden in meiner Praxis in Witten, am Hang 21, grenznah zu Dortmund und Herdecke, statt. Gerne darf vor dem Haus geparkt werden.  
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Weitere Hinweise auf eventuelle Restreaktionen frühkindlicher Reflexe 
  • Geringe Stresstoleranz
  • Schreckhaftigkeit
  • Ungeschicklichkeit 
  • Verkrampfte Stifthaltung 
  • schlechte Handschrift
  • Schwierigkeiten beim erlernen der Schreibschrift
  • Schwierigkeiten bei der Rechts- / Linksunterscheidung
  • Keine eindeutige Seitenpräferenz / Wechselhändigkeit
  • Mangelnde Feinmotorik
  • Schwierigkeiten, eine Schleife zu binden
  • Schwierigkeiten einen Ball zu fangen (Koordinationsprobleme)
  • Einnässen nach dem 5. Lebensjahr 
  • Schwierigkeiten die Uhr zu lernen
  • Schwierigkeiten schwimmen zu lernen
  • Wenig gekrabbelt
  • Zehenspitzengang
  • Schlechte Körperhaltung / Wölbung der Wirbelsäule 
  • Schwierigkeiten in der Lautdifferenzierung 
  • Schwierigkeiten von der Tafel abzuschreiben
  • Schwierigkeiten mit der Hörwahrnehmung 
  • Rechtschreibprobleme
  • Gute mündliche Leistungen, die nicht verschriftlicht werden können
  • Verdrehung von Zahlen 35 / 53
  • Schwierigkeiten, längere Zeit still zu sitzen
  • Enge Kleidung wird vermieden
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Fragebogen zu frühkindlichen Reflexen als 
PDF-Download für Sie zum Download. 
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Weiterführende Informationen und Tipps für Sie
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Studie des Hessischen Kultusministeriums Projekt Schnecke-Bildung braucht Gesundheit (2010 - 2012)




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Die wissenschaftlich belegte Studie belegt: Regelmäßiges Gleichgewichtstraining im Schulalltag verschafft messbare schulische Lernerfolge in Deutsch und Mathematik und steigert die Lernfreude.  

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Artikel von Dr. Carsten Queißer, Kinder- und Jugendmediziner in Bad Harzburg
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Der Kinderarzt Dr. Carsten Queißer gibt in diesem Artikel aufschlussreiche Informationen in Form einer Power-Point Präsentation über frühkindliche Reflexe. 

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Buchtipp: Dr. Harald Blomberg - Bewegungen die heilen hgPlatz
     
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In seinem Standartwerk erläutert Dr. Blomberg das Rhythmische Bewegungstraining, 
Hintergründe und stellt Übungen sowie dessen Intention vor.   
 

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Hier werden Sie zu einer Reflexübersicht und dessen
Hinweise der F&W-Reflexintegration weitergeleitet. weitgglaz
Link zur Reflexübersicht F&W
Es werden 32 Reflexe und Hinweise auf dessen Persistenz vorgestellt. 
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Weiterführender Link zur F&W 
Informationsseite

Reflexe-Symptome

Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen:
Wurzeln und Flügel.
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
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